German painter Eberhard Marx describes his style as magical realism, hinting at the drastic shifts in style and imagery he often accomplishes within his canvases. He cites the influence of German Romantics, though his incorporation of mythical figures and surreal landscapes also evokes Symbolism. The fogs of memory and history hang over many of his landscapes and structures, thickening in places and dissipating elsewhere to reveal areas of saturated color and sharp detail. Each grand scale vista provokes the viewer’s memory and imagination by melding historical references and fairy tale-like architecture.
Appropriately, Marx’s brushwork varies by subject and level of precision, with landmasses and skies partly obscured by clouds portrayed with more gestural strokes, while human or animal figures, as well as ornate architectural forms, are executed with superb finesse. This combination of styles and imageries rewards both close and distant viewing. It also parallels the temporal shifts in subject that Marx pulls off, painting historical and imaginary landscapes with an unmistakably contemporary sensitivity.
Agora Gallery, New York, 2011
... Ein anderer genius loci, melancholischer und leicht katastrophisch, bei Eberhard: In seinen Bildern von historischen Schlachtfeldern sagt er nicht „Hier wird etwas geschehen“, sondern „Hier ist etwas geschehen“: Und er gibt damit dem Raum ein Gedächtnis, macht das Geschehene, das Vergangene wieder gegenwärtig – etwa indem er mit seinem Bild „Omaha Beach“ dasjenige visionär heraufbeschwört, was man heute an Ort und Stelle nicht mehr sehen kann, was aber immer noch dort umgeht.
Manfred Etten, 2010
Eberhard Marx ist im besten Sinne ein konservativer Maler. Aus Dresden stammend, haben ihn die Wirren unserer Zeit ins Rheinland verschlagen. Seiner figurativen Malerei sieht man an, dass er eine klassische akademische Ausbildung genossen hat. Sie zeigt, was er sieht und wie er es sieht.
Malerei ist im besten Falle immer die Interpretation der Welt, wie der Maler sie wahrnimmt. Der Betrachter kann also in den Arbeiten des Künstlers dessen Weltsicht wahrnehmen und daran teilhaben und damit seine eigene Weltsicht erweitern.
In den Arbeiten von Eberhard Marx spiegelt sich die Erfahrung zweier Deutschlands: die seiner Jugend in der ehemaligen DDR sowie die von heute und jetzt hier in der Berliner Republik. Das ist zwar für einen oberflächlichen Betrachter nicht zu erkennen, doch wer sich der Mühe des Hinschauens unterzieht, der kann es sehen.
Jean Lessenich, 2008
Grafikerin, Malerin aus Waldorf